Canada and me online

Sunday, September 25, 2005


Meine Mirbewohnerin Alanis!












Gestern war ich mit dem ISC (International Student Centre) an den Niagarafällen. Unser Tag fing damit an, dass ein völlig unfähiger (der Fairness halber muss man aber sagen freiwilliger) Tourguide versuchte die Anwesenheit zu kontrollieren, damit die Leute aus den zwei verschiedenen bussen, die beide an die Fälle wollte nicht vermischt werden. Nun sind alle Tickets mit den Zahlen 1-48 nummeriert. In beiden Bussen. Der Guide beschloss also nur die Zahlen!!!!!!!!!! vorzulesen, da die Namen von Internationals ja so schwer auszusprechen sind. Führte natürlich zu nem totalen Chaos, da wir am Ende natürlich doch die falschen Leute an Bord hatten und er trotzdem beschloss loszufahren, ohne zu wissen, wer genau an Bord ist... Danach beschloss unser porugiesischer busfahrer uns noch über di Vergangenheit seines einst so mächtigen Landes aufzuklären, obwohl wir bereits eine halbe Stunde zu spät dran und stinksauer waren, da es ein Samstag war und alle nach durchfeierten Nächten nicht viel mehr als 4 stunden Schlaf bekommen hatten um dann in einem nicht sonderlich gemütlichen Schulbus zu warten....
Der Busfahrer schimpfte dsann über die verlorenen Kolonien (das muss man sich mal vorstellen) und über die ncihtsnutzigen Brasilianer, die seinesgleichen zum auswandern bringen, da sie in Portugal einwandern und die Arbeitsplätze stehlen....

Dann ging es endlich los. Niagarafälle! Traumhaft. Da die Sonne schien und es ja permanent tröpfelt, kann man den ganzen Tag Regenbogen sehen. Toll! Wir beschlossen das Geschehen aus nächster Nähe beobachten zu wollen und nahmen daher an einer Bootstour teil. Zunächst sahen wir die amerikanischen Fälle, an die man wegen den Felsen nicht sehr nah rankommt und dann bewegten wir und auf die halbkreisartig angerichteten kanadischen fälle zu und aus den Lautsprechern ertönte "Ladies and Gentlemen, welcome to Niagara Falls" und dann wurden wir von schätzungsweise 1000den von Tonnen Wasser begossen. Es war überwältigend. Wir waren direkt vor den Fällen und wurden mit einer riesigen Gewalt abgespült und mir wurde mehr denn je bewusst, dass der Mensch im Gegensatz zur Macht der Natur nichts ist. Toll!

Danach sollte es weitergehen, aber da der Führer ja nicht wusste wer mitmuss und einige Leute beschlossen hatten die Gruppen zu tauschen warteten wir halt wieder... Danch sollte es zu einem Weingut mit Führung gehen, aber da wir eine Stunde zu spät waren, wurde uns gesagt, dass wir stattdessen 5 Dollar!!!! Rabatt auf eine Weinflsche haben könnten, so dass wir uns irgendwo auf eine Wiese legten und versuchte die Zeit totzuschlagen. Der letzte Tagespunkt war ein Besuch von Niagara-on-the-lake. diese Stadt besteht aus etwa drei starßen und ist voller Touris, aber sie ist traumhaft schön. Die Stadt ist völlig unübertrieben ein MEEEEEEEEEER vn Blumen. Sowas habe ich noch nie gesehen. Dazu kleine, für kanadische Verhältnisse alte süße Häuschen... Schaut euch einfach mal die Bilder an. am Ende mussten wir natürlich wieder im bus auf Leute warten, die sich wieder der anderene Gruppe angeschlossen hatten, was wir dann telefonisch erfuhren. Wir kamen mehr als eine Stunde zu spät und völlig entnervt in Toronto an....

Trotzdem kann ich das Erlebnis Niagarafälle nur empfehlen.

Thursday, September 22, 2005





Wednesday, September 21, 2005




So und hier folgen endlich meine wohnlichen umstände, wobei man aufgrund des guten Wetters (ich will mich gar nicht beklagen) leider nicht so viel sieht, aber hier ists im Moment noch jeden Tag so schön (heute warens wohl wieder 30 Grad).....

Auf den Bildern seht ihr mein Haus und mein Zimmer in einer hoffentlich nachvollziehbaren 360 Grad Perspektive. Damit ihr es euch etwas besser vorstellen könnt: Es ist etwa 10 qm groß. Das Haus liegt in einer starße mit lauter kleinen bunten Häusern mit Verandas und süßen Vorgärten. Nachts leben hier kleine Vierbeiner unter uns, die inn den Mülltonnen dieser 'Straße ihr Glück suchen: Waschbären!!!! Sie sind neben den schwarzen Eichhörnchen und manchmal auch ein paar sehr lsutigen Stinktieren überall. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich gar nicht verstehen kann, dass diese süßen, dicken, trotteligen Vierbeiner nicht total beliebt sind. Die wirken so dümmlcih, wenn sie aus Versehen in die Mülltonnen fallen und versuchen mit viel Mühe ihre dicken körper wieder rauszuhieven. Das allnächtliche Schauspiel. Elche habe ich allerdings hier noch keine gesehen....

Soviel zu meinen Nachbarn. Ansonsten geht es mir weiterhin gut und ich bin fleißiger und gebildeter denn je. Ich verstehe jetzt sogar, was es mit dem ganze Chaucerhype auf sich hat. Ganz wonnige Grüße an euch alle da draußen und esst doch vielleicht mal ne Currywurst auf mich...

Cheers!

Tuesday, September 13, 2005

Hallo ihr Lieben,
wie ich es vor allem Molly und Pam, aber auch vielen anderen schon seit einigen Monaten?? Verspreche, folgt jetzt endlich das lange Mind Unlimited Gedicht, was nach einem Kurs in Wittgenstein entstanden ist. Das Gedicht ist schon ein wenig älter und seitdem hat sich viel geändert. Ich kenne einige Trainer besser und neue Trainer, die sicherlich auch erwähnenswert wären sind dazugekommen. Nichtsdestotrotz wollte ich bis auf ganz wichtige unpassende Passagen nichts an dem Gedicht ändern und so sind nur einige wenige neue Zeilen dabei und viele Fakten sind passé.... Macht ja nichts.
Danke, für eine wundervolle Zeit und auf viele, viele weitere Wochen. Zu den Sommerkursen möchte ich wieder mit euch lachen, durchdrehen, weinen und Kinder beglücken.... Bis dahin bleibt mir dieses Gedicht als Erinnerung. Viel Spaß damit und nehmt es nicht allzu ernst, wenn es an einigen Stellen versucht witzig zu sein und es nicht schafft. This is me....

Eure Sahar


Das Mind Unlimited Gedicht

Da saß ich nun, hatt’ nichts zu tun
Und ohne große Schwierigkeiten,
ließ ich die Gedanken gleiten
um nach dem Kurs in Wittgenstein
euch zu widmen ein Gedichtelein.
Ach, diese Firma ist schon ein Renner,
das Chaos nur zu sehen für Kenner.
Die Aura jedoch eilt uns voraus
das macht unser großes Team wohl aus.
Nun will ich euch von uns berichten
In kurzen und vertrauten Geschichten.
Wer fällt mir da als erstes ein,
das musste unser Jefe sein.
Um Lehrer zu sein, zog er hinaus,
heute bildet er sie selber aus.
Eine Prise Chaos und Dominanz,
findet auch im Team Resonanz.
So macnher Kurs in Hektik begann,
doch er weiß um sein Team – es geht immer voran.
Flexibilität war mehr als einmal gefordert,
man wird am Morgen an nen Kursort beordert,
auch wenn er nur sehr schwer loben kann,
die Zufriedenheit sieht man ihm meistens an.
Und um das Ganze auszudehnen,
möchte ich unsere gute Seele erwähnen.
Über dem Chaos steht Frau Ochs,
jeden Tag sie einem Hin und Her trotzt.
Sie schlichtet die Wogen bei tobenden Elternpaaren
und hütet das Büro schon seit vielen Jahren.
Ihr zur Seite ist Bürofee Ana gestellt,
die seit über nem Jahr durchs Büro schnellt.
Auch als e-mail Göttin ist sie bekannt,
vom Chef höchstpersönlich zu dieser benannt.
Doch lasst mich euch vom Bärchen berichten
Ihr ahnt’s, jetzt folgen Danilo-Geschichten.
So manchen hat er fortgebildet und geleitet,
sehr viele Kurse hat er begleitet.
Religion, Riesenpulli und Bart
Sein Führungsstil war selten hart.
Hierzu kann man auch Molly nennen,
die meisten von euch werden ihn wohl kennen.
Auf seinen unzähligen Wochen,
ließ er die Herzen der kleinen Mädels höher pochen.
„Sexiest man alive“ wird er an der Uni genannt,
euch ist er als ein toller Kollege bekannt.
Er zeigte, dass Tainer die Kurse ausmachten,
Kurse auf denen wir weinten und lachten.
Bei Molly ward auch oft der Balu gesichtet,
der musizierende Große, der’s beim Klettern schon richtet.
Er wurde von der Firma mit nem Geschenk bedacht,
die Pischa, die sein Leben schöner macht.
Gar oft der Informatiker die Biologin trifft,
gar oft es auf seinen Grillfesten Hunde und Katzen schifft.
Vor nem knappen Jahr haben wir ihn kaum gekannt,
mit seiner Laune hat er uns alle gebannt,
der stärkste Mann Marburg's ist bei uns im Boot,
nicht selten lachten wir uns nachts fast tot
in der Trainerwohnung so manchen Jackpot geknackt
an Ideen hat es bei ihm nie gehakt.
Bei Boris ist alles riesig groß,
auch sein Herz, die Firma lässt ihn nie mehr los.
Selbst als Kulei reißt er die Kinder in seinen Bann
und uns Trainer mit Kuscheleien dann und wann.
Oft waren wir am Rande des Wahnsinns angekommen,
seine Souveränität hat's ihm dann doch nicht genommen.
Ein kleiner Wirbelwind in rot,
Ela arbeitet sich fast tot.
sieht man Locken vorbeiwehen,
wird man sie auf dem Kurs kaum sehen.
Versucht man das Erdbeerkäppchen auszugleichen,
so muss man so einiges von seinem Tagesplan streichen.
Streetdance und Hip Hop aus Ghana importiert,
Pam will, dass die Stimmung explodiert.
Ihr Haar wächst mit Lichtgeschwindigkeit ;)
als echte Lehrerin zum Trösten immer bereit.
Ein echter Knaller ist ihr Stimmlein,
vor Schülern klingt sie gar so fein.
So bald sie dann beginnt zu lachen,
kann sie alle Schallmelder entfachen.
Schon von weitem hört man sie schrein’,
das werden wohl die Siskos sein.
Unsere „Na klar, ein Ausländer“ – Fraktion,
hat sehr, sehr viel geredet schon.
Da wäre Fetiye der Drill-Sergeant schlechthin,
führt Kurse akurat bis zum Ende hin.
Wenn Fetschi brüllt, dann wird pariert,
damit einem auch nichts passiert.
Die Gülfidan als einzige blond,
und trotzdem arbeitet sie gekonnt.
Ansonsten sie viel fotografiert
Oder mit den Sisko-3 flaniert.
Last but not least, man nennt sie Varlo,
genau so laut und stark und froh.
Sie hat das Wort, es nimmt ihr keiner,
sie ist der letzte Power-Trainer.
Mal hilft sie dir bis sechs beim Korrigiern’,
mal lässt sie dich durch Schlafen auskuriern’.
Obwohl mit Kille oft auf Konterkurs,
er sie einfach schätzen muss.
Den Marco darf man nicht vergessen,
auf Naturwissenschaften ganz versessen,
dennoch man mit ihm reden kann,
er ist ein echter Gentleman.
Hausgemachte Wurst verspricht er dir,
damit tut er imponieren mir...
Ami-Tammy unsere Reki-Braut,
sich mit allen Heimweh-Kindern zu reden traut.
Selbst auf dem Kurs ist sie für die Uni noch fit,
ihre langen Haare folgen ihr auf Schritt und Tritt.
Nen Heiratsantrag hat sie bekommen,
er hat uns alle mitgenommen.
Wie Peter auf die Knie fiel
Und jetzt begleitet er sie bis zum Ziel.
Ruhig und freundlich ward Judith immer gesehen,
durfte mit drei Männern auf eine Freizeit gehen.
Der Eterklan isst wieder Fleisch,
da sag ich doch vor Freude „kreisch“.
Als Vegi er auf die Fortbildung kam,
mir durch seine Fragen die Fassung nahm.
Nach vorn heraus, so lebt der Peter
Über alle Handlungen denkt er viel nach, später.
Als Ephi und Örn bei uns bekannt
Schreitet Ehepaar Pulz durchs „Mind“enland.
Stille Wasser sind tief – Stephi ist es auch,
daher man sie auf Kursen brauch’.
Ganz freundlich und sachte spricht sie dich an,
durch Ausgeglichenheit kommt sie weit voran.
2 Hunde, ne Katze, 2 Geckos ein Bär,
bei Stephi zu Hause ist’s familiär.
Der Örn unser Superkassenwart ist,
so manchen Ärger er in sich reinfrisst.
Ganz ruhig erklärt er Dummies wie mir,
wie ich eine Kasse richtig führ.
Ein paar von uns die kommen aus Kölle,
ohne sie wären so viele Kurse die Hölle.
Als erstes wäre da die Lisa zu benennen,
die meisten von euch werden sie wohl kennen.
An Sprüchen hat es ihr nie gemangelt,
vor Lachen man sich durch die Kurse hangelt.
Lisas Partys sind in ganz Deutschland bekannt,
da wird aus Marburg mal eben hingerannt.
Diana, die hat Blumen im Kopf,
oft erwähnt mit Yvonne und Anne in einem Topf.
Eine Strahlefrau mit Hummeln im Arsch.
Ihr Art alles andere als dominant oder barsch.
Der nächste Kinästhet im Bunde,
jetzt schlägt der süßen Yvonne die Stunde.
Eine Herzblutgrundschultante in spe,
da sagt man gerne Langeweile – ade!
Selbst wenn sie sich ärgert strahlt sie noch immer,
meine Laune auf Kursen wäre ohne sie oft schlimmer.
Auch Anne jetzt hier zu erwähnen wär’,
gibt viel mehr als nur netten Unterricht her.
Bei Stress ist sie stark, wie eine Litfasssäule,
bei ihr gibt es nie großes Geheule.
Aus Münster kommend zu den Kölnern gezählt,
wurde Christiane zu diesem Trio gewählt.
Ihr Strahlen eilt ihr Kilometer voraus,
farbenfrohe Ideen gehen ihr niemals aus,
da wird gesungen, gejodelt, verziert und gespielt,
bis jedes Kind sich verstanden fühlt.
Noch ein Strahleweibchen kann ich erwähnen,
man wird begrüßt mit den weißesten Zähnen,
buchstabiert KOT und TOT mit dem bösen OT
und wirfst du mit Würsten, bloß nicht – oh weh,
man darf doch nicht mit Leichen schmeißen,
so manchen Spruch wird Christinchen noch reißen.
So manchen Schulkurs mit ihr geteilt,
so manchmal in Staunen vor ihr verweilt,
hat Ute mich mit erstaunlich abstrakten Fähigkeiten verwirrt,
die Geschichte mit den Streichhölzern hat dazu geführt,
dass auch ich an logische Kinästheten glaube.
Auditiv, auditiver, am auditivsten, Frank,
unser Orga-Trainer immer rank und schlank.
Kehrt er sich geordnet durch den Tag,
ein Grund, warum man ihn einfach mag.
Da wird nicht genörgelt, gelabert und gejammert,
Frank schaut, dass sich jeder an seinen Posten klammert.
Wenn von weitem ein verschmitztes Lächeln erscheint,
ist damit sicher die Charly gemeint.
Aus dem Badenländle kaum angekommen,
hat sie schon 20 Kinder im Lachen mitgenommen.
Mit Volldampf haut sie auf den Tisch,
morgens – glücklicherweise – nicht ganz so frisch.
Sie hat ihren kleinen Bruder mitgebracht,
mit Chrissi oder Frieder hat schon so mancher gelacht.
Welpenschutz, sagt er, muss er noch haben,
hat den eine Schrankwand, würde ich fragen?
Mit der Machete zieht er durch den Busch,
zu Krokodilen sagt er einfach kusch.
Als nächstes der Romeo der Firma,
als Herzensbrecher einfach prima.
Und auch als lieber Onkel für die Kleinen,
könnte man bei dem Anblick als Trainerin weinen.
Der Obi kommt aus Magdeburg her,
und verbreitet ein charmant, offenes Flair.
Tina Wolf will ich nicht vergessen,
der Ruheengel lässt sich nicht stressen.
Einfühlsam und bedacht,
hab ich mit ihr so manches Mal gelacht.
Ihr Pflaumenmus hat sie immer dabei,
ich glaube Macken hat sie keinerlei.
Die Nina arbeitete auch einmal,
das letzte Jahr sie sich nach Frankreich verstahl.
Auch wenn sie hilfsbereit und sehr still scheint,
mit Paroli hat sie so manche Streithähne vereint.
Elle parle francais, jour et nuit, wenn ihr versteht,
wenn ich mal krank bin, sie in meinen Unterricht geht.
Und kennt ihr noch Medizinfrau Krissi Klein?
Mit ihr kommt logisches Denken rein,
da wird nicht lange rumgelabert,
weil es sonst an Konsistenz hapert.
Wenn er reinkommt packt dich die Angst,
so groß und stark, du um dein Leben bangst.
Aber siehst du Taelly erstmal strahlen,
musst du mit deinem Herzen bezahlen.
Bei ihm passt nur Kindermagnet,
wenn er da ist, alles bei ihm steht.
Für das Team wäre er zu jeder Zeit bereit,
auch wenn er dann von seiner „Maschine“ befreit.
Auf „Frau von der Bude“ wurde sie getauft,
ein jedes Kind ihre Süßigkeiten kauft.
Die Kerstin ist jetzt im hohen Norden,
und bändigt große Schülerhorden.
Wenn sie nachts zu erzählen beginnt,
jede Träne aus meinen Augen rinnt,
denn nachts, so scheints’, wird sie zu Mr. Hight,
doch tags als seriöser Dr. Jekyll bereit.
Miri erschien mir immer sehr seriös und gewissenhaft,
auf der Steinmühle haben wir sie geschafft.
Scoubidous im Haar, Kopf in den Händen,
brachten wir sie zu manch geistigen Wenden.
Oder sollte man es lieber ‚Verzweiflung nennen?
Sorry, Miri – aber wir konnten 40 Stunden nicht pennen ;)...
Lockig, sonnig, ruhig und immer gefasst,
diese Beschreibung zu Simone passt.
Im Hintergrund hält sie alles zusammen,
die coolen Ideen meist von ihr stammen.
Auch locken aber sehr viel blonder sie sind,
hat Julia oder das Spengsche-Kind,
diskutiert ganz gern mal neue Konzepte aus
und lässt wirre, lustige Sätze raus.
Mathe, Chemie und jetzt noch Latein,
wer außer Stephi kann das wohl sein?
Auch hier fällt das Wort auditiv,
doch wenn’s um Mathe geht ist sie aktiv.
Ganz neu ist noch die (Ann-) Kristin,
auf Kursen sie viel Ahnung zu haben schien.
Ihr Smart sie auf dem Kurs kurzzeitig verließ,
von den „Großen“ keiner sie verstieß.
Und how about our Maastricht-Fraktion,
kennt ihr Uli, Claudi und Cathrin schon?
Die drei als Team Wirtschaft studieren,
und in den Ferien Kindern Brote schmieren.
Der Uli entsetzt uns mit unglaublichen Sprüchen,
wir uns vor Lachen biegen müssen,
Herzlich Willkommen zum Bogenscheißen,
solche Sprüche wird er noch öfter reißen...
Und Claudi bringt dann Klaasje mit,
ihre Handpuppe folgt ihr auf Schritt und Tritt.
Inzwischen wir sie zur Medizinfrau erzogen haben,
an dem Gedanken wird sie sich noch lange laben ;) ...
Die dritte im Bunde ist die Cathrin,
vor kurzem flog sie nach Chile hin.
Doch bald schon erwarten wir die Managerin in spe zurück,
mit ihr zu arbeiten hatte ich noch nie das Glück.
Fast am Ende möchte ich zwei junge Wilde erwähnen,
„Walletsche“ und „Olive“ mit denen wird man nie gähnen.
Der Martin sagt stundenlang kein Wort,
und reißt dich dann mit nem Hammerspruch fort.
Schon jetzt hat er die Kids in seiner Hand,
bald ist er bei euch allen bekannt.
Olivchen- dir mein vorletzter Trainerreim,
er erstickte jegliche Ernsthaftigkeit im Keim.
Verträumt und verpennt wandelte er durch den Raum,
für die Kinder bezaubernd – ein Trainertraum.
Einfühlsam und lustig bereicherte er unsere Woche.
Ich noch häufiger mit ihm zu arbeiten hoffe.
Zu guter letzt fehlt noch das Gnuli, der Daniel,
dass er bei Mind arbeiten sollte merkte ich schnell.
Auf Kursen wandelt sich sein ruhiges Naturelle,
er dreht auf und begeistert die Kinder, gell?!
Für den Trainerverzehr ist er gefährlich,
er inhaliert ihn nur so und das meine ich ehrlich!
Dennoch möchte ich nicht darauf verzichten,
auf Folgekursen zu hören Geschichten,
von strahlenden Kinderaugen erzählt,
merkt man rasch, wie sehr er vielen Kursen fehlt.
Bei Stress werde ich dich immer konsultieren
und dir auf Kursen auch gerne Wurstbrote schmieren.
Das waren sie nun, die, die ich kenne,
die gearbeitet haben ich hiermit benenne.
Ihr Lieben, ein jeder von euch was Besonderes ist,
wenn man euch an der Masse misst,
wenn man euch auf den Kursen sieht,
wenn man mit euch in neue Mikrokosmen flieht.
Nach jedem Kurs folgt eine Leere,
die ihr in jedem Falle mittragt,
nach jedem Abschied eine Schwere,
an die man nicht zu denken wagt.
Aus vielen, vielen bunten Leuten,
aus Nord und Ost und Süd und West,
bändigen wir als ein Quilt die Meuten
und stellen uns so manchem Härtetest.
Verbindet uns die Liebe zu Kindern,
der Mut zu wagen, die Motivation,
am Helfen und Trösten wird uns keiner hindern,
am Schlafen auf den Kursen schon.
Die meisten von euch haben schon aus Liebe,
auf Freizeiten Kraft und Herz verschenkt,
man wünscht sich, dass es immer so bliebe,
wenn man an ein Morgen denkt.
Für Reichtum und Inhalt und Trost will ich danken,
mir bleiben am Schluss die Worte nur noch,
um euch zu schenken meine Gedanken
und zu warten auf die nächste Woch’....
Sahar Farman 27.07.2004












Angekommen bin ich inzwischen ja schon seit einem knappen Monat und so langsam nimmt mein Leben hier Kontur an. Ich habe ein ganz bezauberndes Zimmer mit unzaehligen Fenstern und einem Prinzesinnenbett gefunden und fuehle mich darin sehr wohl. Ich wohne in einem WG Haus (klein und sehr viktorianisch, Foto folgt) im Erdgeschoss und teile das Stockwerk mit einer ganz netten, urspruenglisch chinesischen Mitbewohnerin und einem koreanischen Mitbewohner. Er ist schon etwas aelter (29) und macht gerade seinen Abschluss in Architektur, aber Alanis ist erst im zweiten Jahr und 20 zarte Jahre jung. Die meiste Zeit verbringe ich mit ihr, da sie sehr erklaerungsfreudig und hilfsbereit ist. Wenn meine Verpeiltheit mal wieder zu Verspaetungen fuehrt, dann rennt sie auch schonmal mit mir zu meinen Gebaeuden, damit ich mich hier nicht verlaufe....
"Freunde" oder Berkannte habe ich auch schon gefunden. Hauptsaechlich renne ich verpeilt mit einer anderen DAAD Stipendiatin (Irma, Foto) ueber den Campus, aber wir reden nur noch Englisch. Ausser ihr gibt es eine Gruppe von deutschen Jungs aus ihrer Uni, nem Schotten, ein paar Franzoesinnen, einem Hollaender, der mich permanent aergert, weil ich aus Deutschland bin...und ein paar Amis. Ihr seht die Gruppe ist wild gemischt und ich hoffe durch die Kurse auch ein paar nette Kanadier kennen zu lernen.
Da ich hier in Toronto Familie habe, hat mich das Heimweh noch nicht sehr schlimm getroffen, wobei mir vor allem meine kleine Schwester, die gerade in ihrer Aufbruchsphase zur Uni ist schon sehr fehlt. Ansonsten realisiert man bereits nach wenigen Tagen von Partyhype und
Einfuehrungen, dass die Leute hier alle auf ganz viel Spass aus sind und man wird sich wieder umso mehr bewusst, wie viel ihr alle da draussen Wert seit.

Die Uni hat gestern angefangen und ich muss pro Kurs zwischen 8 und 12 Romane lesen, 2 Referate halten, 2 essays von etwa 10 Seiten und eine Hausarbeit schreiben und mindestens eine Klausur bestehen.....Dazu kommen dann noch irgendwelche propolsals, die ich nicht kenne und von denen ich stark hoffe, dass sie nicht zu arbeitsintensiv sind. Auf der anderen Seite geniesse ich jeden Kurs und diese tollen Professoren und freue mich darauf mehr als in knapp drei Jahren Marburg in einem Semester zu lernen, denn ich merke schon, wie mir gerade literarisches Wissen noch fehlt. Daher habe ich beschlossen in einem Wahn statt drei gleich fuenf kurse zu belegen, da ich mich nicht entscheiden konnte und alles so gut klang.

Ich freue mich unglaublich, dass so viele von euch so fleissig und schnell geschrieben haben und verspreche jedem zurueckzuschreiben, sobald ich ein wenig Zeit finde. Diese Seite, die mir aufgrund der vielen Fotos, die ich mache, dann doch sehr sinnvoll erschien, haelt euch, wenn ihr mich mal vermissen sollt, oder interessiert seid anden banalen Fakten, auf dem Laufenden und zeigt euch auch visuell einige Aspekte von Kanada und meinem Leben hier. Da ich keine Kuenstlerin bin, bitte ich euch nichts zu sehr auf die Ordnung zu achten.
Soviel fuer heute und gruesst die deutschen Fleischereien von mir... I`ll be back!

Monday, September 12, 2005